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<title>Lester Young</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Lester Young</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Lester Willis Young</b>, genannt „Prez“ oder „Pres“ (* <a href="27._August" title="27. August">27. August</a> <a href="1909" title="1909">1909</a> in Woodville, <a href="Mississippi_(Bundesstaat)" title="Mississippi (Bundesstaat)">Mississippi</a>; † <a href="15._M%C3%A4rz" title="15. März">15. März</a> <a href="1959" title="1959">1959</a> in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a>), war ein <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US-amerikanischer</a> Tenorsaxophonist und <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinettist</a>. Lester Young war einer der prägendsten Saxophonisten des Jazz. Seine Spielweise markiert die Phase des Übergangs vom <a href="Swing_(Musikrichtung)" title="Swing (Musikrichtung)">Swing</a> zum <a href="Bebop" title="Bebop">Bebop</a>. Charakteristisch waren –&nbsp;ganz im Gegensatz zum kraftvollen Sound von <a href="Coleman_Hawkins" title="Coleman Hawkins">Coleman Hawkins</a>&nbsp;– sein schlanker, heller Ton und sein elegantes Spiel. Einen hörbaren Einfluss auf das Spiel von Lester Young hatte <a href="Frank_Trumbauer" title="Frank Trumbauer">Frankie Trumbauer</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemeinsam mit dem Gitarristen <a href="Charlie_Christian" title="Charlie Christian">Charlie Christian</a> und dem Bassisten <a href="Jimmy_Blanton" title="Jimmy Blanton">Jimmy Blanton</a> war er eine der Schlüsselfiguren des Jazz in den frühen 1940er Jahren.
</p><p>Darüber hinaus prägte Young auch den Umgang mit Harmonien und Rhythmen im Jazz. Seine harmonischen Substitutionen und seine Vorliebe für ungewöhnliche Akkordfolgen waren wegweisend für die Entwicklung des <a href="Modern_Jazz" title="Modern Jazz">modernen Jazz</a>.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_frühen_Jahre_1909–1934"><span id="Die_fr.C3.BChen_Jahre_1909.E2.80.931934"></span>Die frühen Jahre 1909–1934</h3></div>
<p>Sein Vater <a href="Willis_Young" title="Willis Young">Willis Handy Young</a> war ein umherziehender Musiker und Musiklehrer, der am <a href="Tuskegee_University" title="Tuskegee University">Tuskegee Institut</a> studiert hatte und der mit Karnevals- und <a href="Minstrel_Show" title="Minstrel Show">Minstrel Shows</a> ständig auf Tournee war. Seine Mutter war eine Schullehrerin kreolischen Ursprungs.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>Lester Young erzählte: „Mein Vater war ein Karnevalsmusiker. Er konnte alle Instrumente spielen, obgleich er die Trompete am liebsten mochte. Er gab auch Gesangsunterricht und reiste unentwegt durch die Lande, und gab immer weiter Musikunterricht, bis er in den vierziger Jahren starb.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lester war noch ein Kind, als seine Familie nach <a href="New_Orleans" title="New Orleans">New Orleans</a> zog, nach Algiers auf die andere Seite des Mississippi. Er wuchs mit der Jazzmusik von New Orleans auf und verteilte Handzettel, in denen die Bands ihre Auftritte ankündigten. Als Kind sah er seinen Vater selten, aber als er zehn war, kehrte der Vater zurück und nahm ihn, seine Schwester <a href="Irma_Young" title="Irma Young">Irma</a> und seinen Bruder <a href="Lee_Young" title="Lee Young">Lee</a> in strengen Unterricht, mit der Absicht, eine Familienband zu gründen. Um dieselbe Zeit ließen sich die Eltern scheiden. Lester spielte zunächst <a href="Schlagzeug" title="Schlagzeug">Schlagzeug</a>, dann übte er <a href="Violine" title="Violine">Violine</a>, eine Weile <a href="Trompete" title="Trompete">Trompete</a>, dann <a href="Altsaxophon" title="Altsaxophon">Altsaxophon</a>.
</p><p>Als Lester Young ungefähr elf Jahre alt war, zog die Familienband der Youngs zunächst nach <a href="Memphis_(Tennessee)" title="Memphis (Tennessee)">Memphis</a>, ließ sich aber bald in <a href="Minneapolis" title="Minneapolis">Minneapolis</a> nieder und tourte während der (schulfreien) Karnevalszeit durch <a href="Minnesota" title="Minnesota">Minnesota</a>, Dakota und <a href="Kansas" title="Kansas">Kansas</a>, mit Lester als Schlagzeuger und Plakatträger für die Minstrel-Shows.
</p><p>Mit 18 Jahren Ende 1927 verließ er nach einer der häufigen Streitereien mit dem Vater die Familienband, als diese in Texas tourte, und trat einer Gruppe namens <i>Art Bronson’s Bostonians</i> bei, in der er meist Bariton- und Altsaxophon spielte, aber auch schon zum Tenorsaxophon wechselte, da der Tenorist der Band nicht sehr gut war. 1929 verließ er die Bostonians, spielte kurz wieder mit der Familienband in New Mexico und trat im September 1930 <a href="Walter_Page" title="Walter Page">Walter Pages</a> <i>Blue Devils</i> bei, mit denen er einige raue Zeiten erlebte.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>„Wir, die ‚Blue Devils‘, wurden wirklich ausgequetscht“, erzählte er <a href="Leonard_Feather" title="Leonard Feather">Leonard Feather</a>, „und sollten vor drei Leuten spielen. Einmal wurden uns alle Instrumente abgenommen, und sie brachten uns zu den Eisenbahnschienen und sagten, wir sollten uns aus der Stadt machen&nbsp;…“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1931 arbeitete Lester Young nach diesem Erlebnis als „<a href="Freier_Mitarbeiter" title="Freier Mitarbeiter">freelance</a>“ in der Gegend um Minneapolis, wo er im Nest Club spielte (unter <a href="Eddie_Barefield" title="Eddie Barefield">Eddie Barefield</a> u.&nbsp;a.). Im Frühjahr 1932 ging er mit den <i>Thirteen Original Blue Devils</i> auf Tour nach <a href="Oklahoma_City" title="Oklahoma City">Oklahoma City</a>, wo er <a href="Charlie_Christian" title="Charlie Christian">Charlie Christian</a> kennenlernte, und spielte mit der Band bis Mitte 1933.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p>In Minneapolis hörte Young zum ersten Mal <a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basies</a> Band: „Ich pflegte die Basie Band die ganze Zeit im Radio zu hören und fand, dass sie einen Tenoristen brauchen konnten. Sie spielten in Kansas City im ‚Reno Club‘. Es war verrückt, die ganze Band ging ab, bis auf den Tenorspieler. Ich überlegte mir, dass es so nicht weitergehen konnte. Also schickte ich Basie ein Telegramm. Er hatte mich schon vorher gehört. Wir beide pendelten regelmäßig zwischen Minneapolis und Kansas City hin und her.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<p><a href="Benny_Carter" title="Benny Carter">Benny Carter</a> erinnerte sich an Young in Minneapolis: „Als ich 1932 auf Tour mit den <i><a href="McKinney%E2%80%99s_Cotton_Pickers" title="McKinney’s Cotton Pickers">McKinney’s Cotton Pickers</a></i> war, waren wir in Minneapolis und jemand erzählte uns von einem wunderbaren Altsaxophonspieler in einem Club im Ort. Ich ging hin, um ‚Prez‘ zu hören, und war völlig hingerissen. Das war das größte Ding, was ich je gehört hatte.“
</p><p>Lester Young hatte sich alle <a href="Frank_Trumbauer" title="Frank Trumbauer">Frank-Trumbauer</a>- und <a href="Bix_Beiderbecke" title="Bix Beiderbecke">Bix-Beiderbecke</a>-Platten gekauft („Frank war mein Idol!“). Er mochte den Klang von Trumbauers <a href="C-Melody-Saxophon" title="C-Melody-Saxophon">C-Melody-Saxophon</a> und seine Art der Annäherung an die Melodie, was ihn in der Ausbildung seiner eigenen Spielweise beeinflusste.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>Anm 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch <a href="Bud_Freeman" title="Bud Freeman">Bud Freemans</a> einzigartige Phrasierung und Timbre wurde er schließlich auf das <a href="Tenorsaxophon" title="Tenorsaxophon">Tenorsaxophon</a> gebracht.
</p><p>Inzwischen war <a href="Coleman_Hawkins" title="Coleman Hawkins">Coleman Hawkins</a> der „König“ auf dem Tenorsaxophon, und nachdem Lester Young zum Tenor gewechselt hatte, entwickelte er auf seinem Hauptinstrument einen Coleman entgegengesetzten Stil, weniger kühn hervortretend und extrovertiert als der des fünf Jahre älteren Hawkins. Young war inzwischen nach Auflösung der <i>Original Blue Devils</i> Mitte 1933 nach <a href="Kansas_City_(Missouri)" title="Kansas City (Missouri)">Kansas City</a> gezogen, wo er mit der <a href="Bennie_Moten" title="Bennie Moten">Bennie Moten</a>-George E. Lee Band, <a href="Clarence_Love" title="Clarence Love">Clarence Love</a> und <a href="Joe_King_Oliver" title="Joe King Oliver">King Oliver</a> spielte. Aufmerksamkeit erregte er in <a href="Jamsession" title="Jamsession">Jamsessions</a> Dezember 1933, in denen es zu einem musikalischen Wettstreit mit Coleman Hawkins von der <a href="Fletcher_Henderson" title="Fletcher Henderson">Fletcher Henderson</a> Band kam. Nach einem ersten kurzen Engagement im <i><a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a> and His Cherry Blossom Orchestra</i> 1934, nachdem er aus Motens Orchester kam und seinen Platz mit Herschel Evans tauschte, der von Basie zu Moten ging, verließ er die Gruppe im März, um Hawkins vorübergehend in der <i>Fletcher Henderson Band</i> zu ersetzen. Sein zu Hawkins gänzlich unterschiedlicher Stil stieß aber bei den Bandmitgliedern auf wenig Gegenliebe und er verließ die Band nach wenigen Monaten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Basie_Band_1934–1940"><span id="Die_Basie_Band_1934.E2.80.931940"></span>Die Basie Band 1934–1940</h3></div>
<p>Schon bald ging Lester Young nach Kansas City zurück (als Teil der Band von <a href="Andy_Kirk" title="Andy Kirk">Andy Kirk</a>), versehen mit einem Brief von Fletcher Henderson, in dem dieser versichert, ihn nicht gefeuert zu haben. 1935 arbeitet er auf „<a href="Freier_Mitarbeiter" title="Freier Mitarbeiter">freelance</a>“ (freischaffender) Basis in Kansas City und Minnesota (u.&nbsp;a. in den Bands von <a href="Boyd_Atkins" title="Boyd Atkins">Boyd Atkins</a> und Rook Ganz). 1936 war er wieder Mitglied der <i><a href="Count_Basie_Orchestra" title="Count Basie Orchestra">Count Basie Band</a></i>; der Plattenproduzent <a href="John_Hammond" title="John Hammond">John Hammond</a> hörte ihn und machte mit Lester am 9. Oktober 1936 seine erste Platte; vier Stücke, in <a href="Chicago" title="Chicago">Chicago</a> mitgeschnitten, als sie ein Engagement im „Grand Terrace“ hatten, mit Basie, dem Trompeter Carl „Tatti“ Smith, der Rhythmusgruppe aus <a href="Walter_Page" title="Walter Page">Walter Page</a> und <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a>, sowie dem Sänger <a href="Jimmy_Rushing" title="Jimmy Rushing">Jimmy Rushing</a>. Als die Platten bei <a href="Vocalion_Records" title="Vocalion Records">Vocalion Records</a> unter dem Namen <i>Jones-Smith Inc.</i> erschienen, wurde klar, dass es sich um eine neue Art von Musik handelte. „Ökonomisch, weniger ist mehr“, schrieb <a href="Gunther_Schuller" title="Gunther Schuller">Gunther Schuller</a> sehr viel später.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere <i><a href="Oh%2C_Lady_Be_Good!" title="Oh, Lady Be Good!">Oh, Lady Be Good!</a></i> machte ihn unter Musikern bekannt.
</p><p>Drei Monate später nahm das ganze <i><a href="Count_Basie_Orchestra" title="Count Basie Orchestra">Count Basie Orchestra</a></i> in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a> seine erste Session (dokumentiert auf <i>The Original American Decca Recordings</i>), und schnell erfuhr die damalige Jazzszene, dass es eine neue Art und Weise des Saxophonspiels gab.
</p>
<div style="clear:both;"></div><p><a href="Dexter_Gordon" title="Dexter Gordon">Dexter Gordon</a> beschreibt diesen Moment: „Hawkins hatte wirklich alles Mögliche getan und war ein Meister auf seinem Horn, aber als Prez erschien, hörten wir nur noch ihn. Prez hatte einen völlig anderen Klang, einen, auf den wir alle gewartet hatten; der erste, der wirklich eine Geschichte auf dem Tenor erzählte.“
</p><p>Die Ankunft von Lester Young in der Basie Band 1936 ging zeitlich einher mit einer fünfjährigen Abwesenheit von <a href="Coleman_Hawkins" title="Coleman Hawkins">Coleman Hawkins</a>, der in Europa war. Ein gewichtiger Faktor dafür, dass Lester für seine innovativen Experimente mehr Zuspruch bekam, als es möglich gewesen wäre, wenn Hawkins noch die ganze Aufmerksamkeit der amerikanischen Jazzszene auf sich gezogen hätte.
</p><p>Nun erlebte er die fruchtbarste und glücklichste Zeit seiner Karriere. In den so genannten „Tenor Battles“ lieferte sich Lester Young musikalische Schlachten mit seinem Bandkollegen <a href="Herschel_Evans" title="Herschel Evans">Herschel Evans</a>, der in der Hawkins-Tradition stand und den Basie effektvoll Young gegenüberstellte. Als Evans 1939 plötzlich starb, übernahm Lester dessen musikalische Rolle in der Band. Dessen Tod erschütterte ihn so sehr, dass er stark zu trinken anfing.
</p>
<div style="clear:both;"></div><p><a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a> erinnert sich: „Damals hatte Lester größten Respekt und Bewunderung für Herschel Evans; als er starb, war es gerade so, als würden Zwillinge sterben. Er wollte seinen Mantel nehmen und den Sitz verlassen, aber die Jungs brachten ihn zurück.“
</p><p>Auch seine Aufnahmen mit kleinen Gruppen wie den <i><a href="Kansas_City_Six" title="Kansas City Six">Kansas City Six/Five</a></i> (<i>Lester leaps in</i> 1939) und insbesondere mit der Sängerin <a href="Billie_Holiday" title="Billie Holiday">Billie Holiday</a> machten ihn bekannt. Seinen Spitznamen „Prez“ (oder „Pres“), gemeint ist „the president“, hatte er von Billie Holiday oder „Lady Day“, wie er sie titulierte. Seit sie 1937 gemeinsame Plattenaufnahmen gemacht hatten, bestand eine enge Freundschaft zwischen beiden, die trotz längerer Zeiten, in denen sie sich nicht sahen, bis zu Youngs Tod 1959 anhielt. Ein Zeichen seines wachsenden Ruhms zeigte die Teilnahme an den <a href="Carnegie_Hall" title="Carnegie Hall">Carnegie Hall</a> Konzerten <a href="Benny_Goodman" title="Benny Goodman">Benny Goodmans</a> 1938.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Kriegszeit">Die Kriegszeit</h3></div>

<p>1940 verließ Lester Young die Basie Band. Sein Bruch mit <a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a> liegt in seiner komplexen Persönlichkeit begründet: Er weigerte sich, an einem Freitag, den 13. an einer Aufnahmesitzung mitzuwirken. Danach leitete er Anfang 1941 eine kurzlebige Gruppe im Jazzclub <i>Kelly’s Stable</i> auf der <a href="New_York_City" title="New York City">New Yorker</a> 52nd Street. Im Mai 1941 trat er mit seinem Bruder, dem Schlagzeuger <a href="Lee_Young" title="Lee Young">Lee Young</a>, in ein Sextett ein, mit dem er in <a href="Los_Angeles" title="Los Angeles">Los Angeles</a> und im September 1942 im Club <i><a href="Caf%C3%A9_Society" title="Café Society">Café Society</a></i> in New York spielte. Trotz all der Bewunderung und der Publicity, die ihm entgegenschlug, gelang es ihm nicht eine Band über einen längeren Zeitraum zu halten; er war einfach nicht der geborene Bandleader. Die Partnerschaft mit seinem Bruder endete 1943 und Lester fand sich –&nbsp;welche Ironie&nbsp;– als Sideman in einer Band wieder, die von dem fähigen, aber nicht bedeutenden Tenorsaxophonisten <a href="Al_Sears" title="Al Sears">Al Sears</a> geleitet wurde.
</p><p>Im Dezember 1943 stieg er so abrupt, wie er ausgestiegen war, wieder in die Count Basie Band ein. Dieses zweite Mal war ihre Zusammenarbeit zwar nicht so spektakulär wie von 1936 bis 1940, hielt aber während des „<a href="Recording_ban" title="Recording ban">recording ban</a>“ 1942/44 an; daher gibt es keine offiziellen Plattenaufnahmen aus dieser Zeit. 1944 gewann er das erste Mal die Down Beat Polls als bester Tenorsaxophonist und gelang mit „Sometimes I'm Happy“ auf #5 der „<a href="Liste_der_Singles_in_der_Harlem_Hit_Parade_1944" title="Liste der Singles in der Harlem Hit Parade 1944">Harlem Hit Parade</a>“.
</p><p>Ein halbes Jahr später –&nbsp;Lester Young hatte die Basie Band 1944 wieder verlassen&nbsp;– wurde er in die <a href="U.S._Army" class="mw-redirect" title="U.S. Army">U.S. Army</a> eingezogen. Nach den Aufnahmen zum Musikkurzfilm <i><a href="Jammin%E2%80%99_the_Blues" title="Jammin’ the Blues">Jammin’ the Blues</a></i> wurde er buchstäblich von der Bühne geholt (er hatte mehrere Einberufungsbescheide ignoriert) und eingezogen, wie auch gleichzeitig der Schlagzeuger der Band <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a>. Im Gegensatz zu vielen berühmten anderen Jazzmusikern (insbesondere weißer Hautfarbe) ließ man ihn nicht in einer Army-Band mitspielen – eine Strafe dafür, dass ihn erst das FBI an seine Dienstpflicht in Kriegszeiten erinnern musste. Stattdessen diente er als gewöhnlicher Infanterist und wurde in Fort McClelland (Alabama) zu Hilfsdiensten in einem Armeehospital herangezogen. Der sensible Young konnte sich nur schwer an das Armeeleben gewöhnen – schon den obligatorischen Kurzhaarschnitt fand er entwürdigend. Wegen eines Drogendeliktes (man fand bei ihm <a href="Marihuana" title="Marihuana">Marihuana</a>) und eines rassistischen Zwischenfalls mit einem Major (der bei der Durchsuchung seines Spinds ein Bild von Lester Youngs Verlobten, einer Weißen, fand) wurde er vom Kriegsgericht zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, was schließlich in ein Jahr im Armeelager <a href="Fort_Eisenhower" title="Fort Eisenhower">Fort Gordon</a> in Georgia umgewandelt wurde. Ein Armeepsychiater diagnostizierte ihn als „konstitutionellen Psychopathen“, da Young nichts Schlimmes an dem Konsum von Marihuana fand, der damals bei Musikern aus New Orleans weit verbreitet war. Die Bedingungen im Straflager waren hart, allerdings „durfte“ er sonntags vor Offizieren spielen. Diese Erlebnisse haben Lester Young, der ein feinsinniges fast kindliches Gemüt besaß und sich nie in den bürgerlichen Normen zurechtfand, erheblich traumatisiert.<sup id="cite_ref-Kunzler1324_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1324-7"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Aufenthalt im Straflager der Armee gab Anlass zu seiner Komposition <i>D.&nbsp;B. Blues</i> (D.&nbsp;B. für „detention barracks“).
</p><p>Als Lester Young nach seiner unehrenhaften Entlassung gegen Ende des Jahres 1945 wieder auf die Jazzszene der New Yorker <a href="Jazzclubs_der_52nd_Street" title="Jazzclubs der 52nd Street">52nd Street</a> zurückkehrte, fand er die Jazzwelt mitten in einem Umbruch: Der <a href="Bebop" title="Bebop">Bebop</a> war angesagt, und eine neue Generation von jungen Tenorsaxophonisten hörte seine Platten und begann, seine musikalischen Ideen zu absorbieren. Für seine Bewunderer und Imitatoren fand Lester Young wenig Zeit: Er bevorzugte den <a href="Mainstream_Jazz" title="Mainstream Jazz">Mainstream Jazz</a> und hörte privat <i><a href="Easy_Listening" title="Easy Listening">Easy-Listening</a></i>-Musik von <a href="Frank_Sinatra" title="Frank Sinatra">Frank Sinatra</a> oder <a href="Dick_Haymes" title="Dick Haymes">Dick Haymes</a>. Young hatte zunächst große Probleme, sich musikalisch und persönlich im zivilen Leben zurechtzufinden.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_„Aladdin“-Sessions_1945–1947"><span id="Die_.E2.80.9EAladdin.E2.80.9C-Sessions_1945.E2.80.931947"></span>Die „Aladdin“-Sessions 1945–1947</h3></div>
<p>Kurz nach seiner Rückkehr auf die Jazzszene ging Lester Young nach Südkalifornien, wo er mit Ed Mesner, Inhaber des kleinen <a href="Musiklabel" title="Musiklabel">Musiklabels</a> Philo Records – später <a href="Aladdin_Records_(USA)" title="Aladdin Records (USA)">Aladdin Records</a> – einen Plattenvertrag abschloss. Die von <a href="Leonard_Feather" title="Leonard Feather">Leonard Feather</a> produzierten „Aladdin“-Sessions (1975 veröffentlicht von <a href="Blue_Note_Records" title="Blue Note Records">Blue Note</a> unter dem Titel <i><a href="The_Complete_Aladdin_Recordings_of_Lester_Young" class="mw-redirect" title="The Complete Aladdin Recordings of Lester Young">The Complete Aladdin Recordings of Lester Young</a></i>) von Juli 1945 bis Dezember 1947 zählen zu den bedeutendsten Aufnahmen, die Lester Young nach seiner Zeit in der Basie Band aufgenommen hat. In dieser Periode teilte Lester seine Zeit auf in seine Auftritte bei den <a href="Jazz_At_The_Philharmonic" class="mw-redirect" title="Jazz At The Philharmonic">Jazz At The Philharmonic</a>-Konzerten von <a href="Norman_Granz" title="Norman Granz">Norman Granz</a>, mit dem er lange in Verbindung bleiben sollte (Granz nahm Lester für <a href="Mercury_Records" title="Mercury Records">Mercury Records</a> und seine eigenen Jazzlabel <a href="Clef_Records" title="Clef Records">Clef und Norgran</a>, später <a href="Verve_Records" class="mw-redirect" title="Verve Records">Verve Records</a> auf) und Nachtclubauftritte und Aufnahmen mit seinen eigenen Bands, zu denen der junge <a href="Bebop" title="Bebop">Bebop</a>-Pianist <a href="Argonne_Thornton" class="mw-redirect" title="Argonne Thornton">Argonne Thornton</a> (alias <a href="Sadik_Hakim" title="Sadik Hakim">Sadik Hakim</a>), die Bassisten <a href="Red_Callender" title="Red Callender">Red Callender</a> und <a href="Curly_Russell" title="Curly Russell">Curly Russell</a>, die Gitarristen Fred Lacey, <a href="Chuck_Wayne" title="Chuck Wayne">Chuck Wayne</a>, Nasir Bakaraat und die Schlagzeuger Henry Tucker und <a href="Roy_Haynes" title="Roy Haynes">Roy Haynes</a> gehören sollten. Im Dezember 1945 nahm er für Aladdin Records auch Platten mit der Sängerin <a href="Helen_Humes" title="Helen Humes">Helen Humes</a> auf, die Granz produzierte.
</p><p>Die erste „Aladdin“-Session fand im Dezember 1945 mit einem alten Kollegen aus der Basie Band statt, mit dem Posaunisten <a href="Vic_Dickenson" title="Vic Dickenson">Vic Dickenson</a>, der 1940 bis 1941 bei Basie war, und einem jungen Bebop-Pianisten namens <a href="Dodo_Marmarosa" title="Dodo Marmarosa">Dodo Marmarosa</a>. In dieser Zeit entstanden in kleiner Besetzung „Glanzlichter des Jazz“,<sup id="cite_ref-Kunzler1324_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1324-7"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie die Titel <i><a href="These_Foolish_Things_(Remind_Me_of_You)" title="These Foolish Things (Remind Me of You)">These Foolish Things</a></i>, <i><a href="It%E2%80%99s_Only_a_Paper_Moon" title="It’s Only a Paper Moon">It’s Only A Paper Moon</a></i>, <i>Lover Come Back to Me</i>, <i>She’s Funny That Way</i> oder <i>You’re Driving Me Crazy</i>. Nach den „Aladdin“-Sessions 1947 begann der gesundheitliche und künstlerische Abstieg von Lester Young.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Abstieg">Der Abstieg</h3></div>

<p>Lester Young war mit <a href="Jazz_at_the_Philharmonic" title="Jazz at the Philharmonic">Jazz at the Philharmonic</a> jeweils im Frühjahr 1952 und 1953 in Europa. Schon seit 1946<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hatte er mit <a href="Norman_Granz" title="Norman Granz">Norman Granz</a> auf dessen Clef und Norgran-Label, später auf <a href="Verve_Records" class="mw-redirect" title="Verve Records">Verve Records</a> Plattenaufnahmen gemacht.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>Anm 2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis 1958 nahm Norman Granz den Tenoristen auf, unter anderem mit den Trompetern <a href="Roy_Eldridge" title="Roy Eldridge">Roy Eldridge</a> und <a href="Harry_Sweets_Edison" class="mw-redirect" title="Harry Sweets Edison">Harry Sweets Edison</a>, den Pianisten <a href="Nat_King_Cole" title="Nat King Cole">Nat King Cole</a>, <a href="John_Lewis_(Pianist)" title="John Lewis (Pianist)">John Lewis</a>, <a href="Teddy_Wilson" title="Teddy Wilson">Teddy Wilson</a>, <a href="Hank_Jones" title="Hank Jones">Hank Jones</a> und <a href="Oscar_Peterson" title="Oscar Peterson">Oscar Peterson</a>, dem Gitarristen <a href="Freddie_Green" title="Freddie Green">Freddie Green</a>, <a href="Barney_Kessel" title="Barney Kessel">Barney Kessel</a>, dem Bassisten <a href="John_Ore" title="John Ore">John Ore</a>, <a href="Ray_Brown" title="Ray Brown">Ray Brown</a>, den Schlagzeugern <a href="Buddy_Rich" title="Buddy Rich">Buddy Rich</a>, <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a> und <a href="J._C._Heard" title="J. C. Heard">J.&nbsp;C. Heard</a>. Es entstanden in dieser Zeit –&nbsp;stilistisch dem <a href="Mainstream_Jazz" title="Mainstream Jazz">Mainstream Jazz</a> zuzuordnen –&nbsp;noch eine Reihe von Glanzlichtern, so Stücke wie <i>Up ’n’ Adam</i> (1950, mit Nat Cole), <i>Undercover Girl Blues</i> (1951, mit John Lewis), <i>Gigantic Blues</i> (1956, mit <a href="Vic_Dickenson" title="Vic Dickenson">Vic Dickenson</a> und Roy Eldridge) und <i>Prez’ Return</i> (1956, mit Teddy Wilson) sowie 1952 das Norgran-Album <i><a href="Lester_Young_with_the_Oscar_Peterson_Trio" title="Lester Young with the Oscar Peterson Trio">Lester Young with the Oscar Peterson Trio</a></i>.<sup id="cite_ref-Kunzler1325_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1325-10"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Insgesamt waren die Sessions für Norman Granz nur noch ein schwacher Abglanz des großen alten „Präsidenten“. Aber oft funkelte es noch in ihnen, und man spürte noch immer etwas vom Genie dieses großen Musikers – etwa auf der <i>Verve</i>-Platte <i>The Jazz Giants ’56</i> mit Teddy Wilson, Roy Eldridge, Vic Dickenson und anderen großen <a href="Swing_(Musikrichtung)" title="Swing (Musikrichtung)">Swingmusikern</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neben diesen erfolgreich verlaufenden Sessions kam es aber auch zu katastrophalen Situationen, als ein völlig alkoholisierter Lester Young Auftritte platzen ließ, zusammenbrach oder zumindest musikalisch enttäuschte.<sup id="cite_ref-Kunzler1325_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1325-10"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein längerer Krankenhausaufenthalt ab November 1955 brachte nur eine vorübergehende Besserung seines zerrütteten gesundheitlichen Zustands. Die letzten <i>Verve</i>-Sessions für Granz geben davon ein Zeugnis ab: Die Doppelsession vom 7. und 8. Februar fand kurz nach seinem Aufenthalt im New Yorker Kings County Hospital statt. Ihm, dem 49-Jährigen, wurde gesagt, wenn er nicht sofort mit dem Trinken aufhöre, wäre er bald tot, dennoch hörte er nicht auf. Hinzu kam eine mangelnde Widerstandskraft aufgrund einer Unterernährung. Es schmerzt, die meisten Aufnahmen dieser Session anzuhören, aber der eröffnende Klarinetten-<a href="Chorus_(Jazz)" title="Chorus (Jazz)">Chorus</a> auf <i><a href="They_Can%E2%80%99t_Take_That_Away_from_Me" title="They Can’t Take That Away from Me">They Can’t Take That Away from Me</a></i> ist das letzte großartige Dokument seiner Aufnahmekarriere: „Vorsichtig, tastend, unerhört sich windend.“ 1957 spielte er noch einmal mit dem <a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a> Orchester auf dem <a href="Newport_Jazz_Festival" title="Newport Jazz Festival">Newport Jazz Festival</a>; im Dezember begleitete er noch einmal Billie Holiday bei der Fernsehaufzeichnung von <i><a href="Fine_and_Mellow" title="Fine and Mellow">Fine and Mellow</a></i>.
</p><p>Währenddessen war auch seine dritte Ehe in die Brüche gegangen. Seine Probleme waren für jeden offensichtlich. Er wohnte ab Frühjahr 1958 nicht mehr in seinem Haus, sondern im Hotel Alvin direkt gegenüber dem Musikertreffpunkt <a href="Birdland_(New_York)" title="Birdland (New York)">Birdland</a> (an der Ecke der 52. Straße und des Broadway), wo sich eine Frau um ihn kümmerte. Er zeigte zwar Zeichen von Erholung und spielte im Juli in Newport mit <a href="Jack_Teagarden" title="Jack Teagarden">Jack Teagarden</a>, hatte aber immer wieder Rückfälle. Meist war er in seinem Hotelzimmer, wo er bis zu drei Flaschen Gin am Tag trank und mit Vorliebe <a href="Frank_Sinatra" title="Frank Sinatra">Sinatra</a>-Platten hörte. Bisweilen war nicht zu übersehen, wie betrunken er in einem Stuhl gegenüber dem Club saß und sich vorstellte Saxophon zu spielen.
</p><p>Schließlich besuchte er –&nbsp;u.&nbsp;a. mit den <i>Birdland All Stars</i>&nbsp;– 1959 <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> und hatte im <a href="Blue_Note_(Paris)" title="Blue Note (Paris)">Blue Note</a>-Club einen katastrophalen Auftritt. Ben Benjamin, der Chef des Clubs berichtet: „Lester war sehr krank, als er für mich spielte. Er war fast apathisch. Er wollte nach Hause fahren, weil er, wie er sagte, mit den französischen Ärzten nicht sprechen konnte. Er hatte ein Magengeschwür und ich glaube, er trank etwas zuviel&nbsp;…“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lester Young kehrte völlig erschöpft nach New York zurück. Kurze Zeit später entdeckte ihn eine Freundin in seinem Hotelzimmer im <a href="Koma" title="Koma">Koma</a>. Er starb an Herzversagen, letztlich aber an den Folgen seiner Alkohol- und Drogenabhängigkeit und den verschiedenen Krankheiten, die in den Jahren zuvor seine Gesundheit untergraben hatten. „Prez“ erlitt das Schicksal anderer großer Jazzmusiker wie <a href="Charlie_Parker" title="Charlie Parker">Charlie Parker</a> oder <a href="Billie_Holiday" title="Billie Holiday">Billie Holiday</a>, die wenig später nach ihm starb; sie erlitt bei Erhalt der Nachricht von Youngs Tod einen Zusammenbruch. Auf der Fahrt zur Beerdigung äußerte sie zu Leonard Feather, dass sie wahrscheinlich die nächste sei.
</p><p>Lester Youngs Grabstätte befindet sich auf dem Evergreen Cemetery (Pine Plains, New York).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Persönlichkeit"><span id="Pers.C3.B6nlichkeit"></span>Persönlichkeit</h2></div>

<p><a href="Leonard_Feather" title="Leonard Feather">Leonard Feather</a> beschreibt Lester Youngs Persönlichkeit in einer Anekdote, die ihm von einem früheren Mitspieler Youngs erzählt wurde: „Ich schenkte ihm einmal ein Paar Schuhe, und eines Tages kam ich rein und fand sie in seinem Papierkorb. Dann erst begriff ich, dass es welche mit harten Sohlen waren, und er pflegte immer nur Mokassins oder Slipper zu tragen.“ Diese Geschichte zeigt, was das Wesen von Lester Young als Mensch und als Musiker ausmachte. Er war grundsätzlich freundlich, blieb aber dennoch einsam; einer, der sich in dieser Welt von „one night stands“, Hotelzimmern, Agenten, Saufgelagen in schäbigen Clubs und der Rassentrennung und Diskriminierung nicht zurechtfand, was einen schrecklichen Höhepunkt in seinen Erlebnissen während der Armeezeit fand.
</p><p>Ein Agent sagte von ihm: „Lester hat die Sensibilität eines <a href="Charles_Baudelaire" title="Charles Baudelaire">Charles Baudelaire</a> oder <a href="James_Joyce" title="James Joyce">James Joyce</a>. Er lebt in einer eigenen Welt, und was außerhalb dieser Welt ist, ist Prez’ Überzeugung nach nicht auf der Welt. Aber: diese seine eigene Welt ist eine wunderbare Welt, die mild und freundlich und lieblich ist“. Der Schlagzeuger <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a> meinte: „Alles was irgend ein menschliches Wesen verletzt, verletzt ihn“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nähe_zu_Sprache_und_Gesang"><span id="N.C3.A4he_zu_Sprache_und_Gesang"></span>Nähe zu Sprache und Gesang</h2></div>
<p>Lester Young prägte den Satz: „Ein Musiker sollte den Text der Musik kennen, die er spielt.“ Lester Young versucht, wenn er über eine Melodie improvisiert, den Text dieser Melodie unmittelbar und ohne Worte an den Hörer heranzutragen. „Den größten Teil meiner Zeit verbringe ich, indem ich Schallplatten mit Sängern höre und die Texte der verschiedenen Songs zu lernen versuche“, meinte Lester Young.<sup id="cite_ref-Berendt85_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Berendt85-14"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Young hielt die Kenntnis der Song-Texte für unabdingbar, „um nicht einfach über die Changes zu dudeln“, wie er am Spiel seiner Zeitgenossen zu bemängeln hatte.<sup id="cite_ref-Kunzler1321_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1321-15"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Schlüssel zu Lester Youngs melodisch souverän über Takt- und Formperioden hinweg schwingenden Improvisationen liegt eben gerade in seiner Persönlichkeit und ihrer erklärten Nähe zu Sprache und Gesang.<sup id="cite_ref-Kunzler1321_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kunzler1321-15"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kompositionen">Kompositionen</h2></div>
<p>Lester Youngs Kompositionen sind meist Varianten, die auf den in den 1930er Jahren populären Standards des <a href="Great_American_Songbook" title="Great American Songbook">Great American Songbooks</a> oder auf lang etablierten Akkordfolgen basieren, wie der <i>D. B. Blues</i> ein Blues im 12-12-8-12-Format, der auf <i><a href="I_Got_Rhythm" title="I Got Rhythm">I Got Rhythm</a></i> beruht. <i>Lester Blows Again</i> nutzt die damals oft verwendeten harmonischen Grundlagen von <i><a href="Honeysuckle_Rose" title="Honeysuckle Rose">Honeysuckle Rose</a></i>.
Wichtige Kompositionen sind <i>Easy Does It, Movin’ With Lester, Lester Blows Again, <a href="Lester_Leaps_In" title="Lester Leaps In">Lester Leaps In</a>, Lester Smooths Out, Up’N’Adam, Neenah, Undercover Girl Blues, Lester Swings, Ad Lib Blues</i> (Young/Oscar Peterson), <i>Waldorf Blues, Jumpin’ with <a href="Symphony_Sid" title="Symphony Sid">Symphony Sid</a>, Rocka-Bye-Basie</i> (mit <a href="Shad_Collins" title="Shad Collins">Shad Collins</a>, <a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a>), <i>Taxi War Dance</i> und <i><a href="Tickle_Toe" title="Tickle Toe">Tickle Toe</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stimmen_seiner_Kollegen">Stimmen seiner Kollegen</h2></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wenn man sich vollends darüber klar geworden ist, dass Lester Youngs Originalität unerschöpflich ist, dann hat man begriffen, weshalb er eine Klasse für sich ist. Nie schleicht sich ein Fehler ein; man erlebt einen überragenden Solisten, dem niemals die Ideen ausgehen, der niemals einem anderen etwas klaut: eine absolut eigenständige Person.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Boris_Vian" title="Boris Vian">Boris Vian</a></span><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich weiß noch, wie Lester schon damals in <a href="Kansas_City_(Missouri)" title="Kansas City (Missouri)">Kansas City</a> im Subway Club kühle Klänge auf seinem Tenor blies. Das war ein ganz kleiner Laden […]. Als ich Lester zum ersten Mal hörte, war ich überrascht. Er brauchte mehrere <a href="Refrain" title="Refrain">Chorusse</a>, um in Fahrt kommen, aber dann, Menschenskind, was für ein Horn!“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Mary_Lou_Williams" title="Mary Lou Williams">Mary Lou Williams</a></span><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich habe eine Zeit lang in der Basie Band gesungen, und Lester wohnte bei meiner Mutter und mir zu Hause. Ich gab ihm den Namen ‚President‘, er nannte mich ‚Lady‘, und meiner Mutter gab er den Namen ‚Duchess‘. Wir waren die königliche Familie Harlems. Pres und <a href="Herschel_Evans" title="Herschel Evans">Herschel Evans</a> dachten immer nur daran, wie einer den anderen übertrumpfen könnte. Man fand sie im Orchesterzimmer, wie sie an ihren Blättchen herumschnitzten, es immer wieder mit neuen und anderen versuchten und alles nur Denkbare taten, um den anderen zu überrunden. Einmal fragte Herschel Lester: ‚Mensch, warum spielst du nicht Alt? Du hast einen Ton, der ist für’n Alt geschaffen!‘ Lester tippte sich an die Stirn: ‚Hier oben passieren die Sachen, mein Lieber‘, sagte er zu Herschel, ‚die meisten von euch sind primitive Burschen. Bloß Bauch und sonst nichts.‘“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Billie_Holiday" title="Billie Holiday">Billie Holiday</a></span><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Jeder, der ein Instrument spielt, drückt das aus, was er denkt. Lester spielte einen Haufen musikalischer Phrasen, die in Wirklichkeit Worte waren. Er konnte buchstäblich auf seinem Horn sprechen. Das ist seine Art von Gespräch. In 85 Prozent der Fälle kann ich sagen, worüber er spricht. Ich könnte seine Gedanken auf Papier schreiben – auf Grund dessen, was ich aus seinem Horn höre. <a href="Benny_Goodman" title="Benny Goodman">Benny Goodman</a> machte sogar ein Musikstück aus einer Phrase, die Lester gespielt hat: ‚Ich brauche etwas Geld‘.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a></span><sup id="cite_ref-Berendt85_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Berendt85-14"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es war einfach diese absolut großartige Musik, die er machte. Es war nicht, dass es ihm besonders gut gegangen wäre, sondern er war völlig daneben. Wir dachten uns nichts dabei. Wir ließen ihn da einfach abseits auf einer Bank sitzen. ...es war auch nicht einmal sehr traurig. Ich erinnere mich nicht, dass irgend wer gesagt hätte:‚Ich glaube, er stirbt bald‘. Daran dachten wir nicht.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Milt_Hinton" class="mw-redirect" title="Milt Hinton">Milt Hinton</a>, 1957</span><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einfluss_auf_den_Jazz">Einfluss auf den Jazz</h2></div>
<p>Der Jazz-Historiker <a href="Marshall_Stearns" title="Marshall Stearns">Marshall Stearns</a> markierte seine historische wie seine künstlerische Position; er nannte ihn den „Cezanne des Jazz“: Wie <a href="Paul_C%C3%A9zanne" title="Paul Cézanne">Paul Cézanne</a> die moderne Kunst vorbereitete, so bereitete Lester Young den modernen Jazz vor.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Joachim-Ernst_Berendt" title="Joachim-Ernst Berendt">Joachim-Ernst Berendt</a> schreibt zum Einfluss Lester Youngs: „Der Klang des modernen Jazz ist – um ein Wort des Arrangeurs <a href="Bill_Russo" title="Bill Russo">Bill Russo</a> zu gebrauchen, ‚tenorisiert‘. Der Mann, der ihn tenorisiert hat, ist Lester Young“.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So war auch der Klang des <a href="Miles_Davis" title="Miles Davis">Miles Davis</a> Capitol Orchesters 1948–50 eine „Orchestrierung“ des Tenorsaxophonspiels von Lester Young. Nach Berendt waren alle wichtigen Tenorsaxophonisten der 1950er Jahre, selbst Alt- und Baritonsaxophonisten, Trompeter, Posaunisten, Pianisten des <a href="Cool_Jazz" title="Cool Jazz">Cool Jazz</a> von Lester Young beeinflusst.
</p><p><a href="Ekkehard_Jost" title="Ekkehard Jost">Ekkehard Jost</a> geht der Frage nach, was all die Musiker so sehr an der Spielweise Lester Youngs faszinierte. Als indirekte Erklärung führt er ein Zitat von <a href="John_Hammond" title="John Hammond">John Hammond</a> an: „Benny Goodman sagte mir einmal eine interessante Sache über Lester. Er sagte, Lester wäre die einzige Person, die jemals einen <i>reinen</i> Klang auf dem Tenor erreichte. Benny war stets der Meinung, dass <a href="Ben_Webster" title="Ben Webster">Ben Webster</a> und <a href="Coleman_Hawkins" title="Coleman Hawkins">Coleman Hawkins</a> und die anderen zu hart zupackten und einen Sound hätten, der kein ‚natürlicher‘ Tenorsound war.“
</p><p>Youngs Spiel beeinflusste <a href="Paul_Quinichette" title="Paul Quinichette">Paul Quinichette</a> so stark, dass er <i>Vice President</i> genannt wurde. Kurz bevor Lester Young starb, komponierte <a href="Charles_Mingus" title="Charles Mingus">Charles Mingus</a> als <a href="Reverenz" title="Reverenz">Reverenz</a> an ihn das Stück <i>Goodbye Pork Pie Hat</i> (auf <i><a href="Mingus_Ah_Um" title="Mingus Ah Um">Mingus Ah Um</a></i>, 1959). Der Titel spielt auf den für Young typischen flachen Hut an. In dem französischen Spielfilm <i><a href="Um_Mitternacht_(1986)" title="Um Mitternacht (1986)">Um Mitternacht</a></i> <i>(Round Midnight)</i> von <a href="Bertrand_Tavernier" title="Bertrand Tavernier">Bertrand Tavernier</a> basiert die erfundene Figur des „Dale Turner“ (im Film gespielt von <a href="Dexter_Gordon" title="Dexter Gordon">Dexter Gordon</a>) in Teilen auf den Erfahrungen Lester Youngs in Paris und in New York nach seiner Rückkehr kurz vor seinem Tod.
</p><p><a href="Lee_Konitz" title="Lee Konitz">Lee Konitz</a> sagte über ihn: „Und dann der Sound von Lester Young auf den alten Basie-Platten! Richtig schöner Tenorsaxophonklang, reiner Klang. Darauf kommt es an. Auch beim Alt; reiner Klang. Wieviel Leute hat er beeinflusst, wie viele Leben! Denn er ist entschieden der Ausgangspunkt all der Dinge, die dann geschahen. Und sein rhythmisches Konzept! Komplex bei aller Einfachheit! Wie soll ich das analysieren? Sollen wir dem Kind einen Namen geben? Dann lasst uns ‚polyrhythmisch‘ sagen“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>
<p>1959 wurde Lester Young posthum in die <a href="American_Jazz_Hall_of_Fame" title="American Jazz Hall of Fame">American Jazz Hall of Fame</a> gewählt. In einer Umfrage <a href="Leonard_Feather" title="Leonard Feather">Leonard Feathers</a> unter 101 führenden Musikern 1956 nach ihrem „all time favourite“ wurde mit absoluter Mehrheit –&nbsp;noch vor Hawkins und <a href="Stan_Getz" title="Stan Getz">Stan Getz</a>&nbsp;– Lester Young genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufnahmen">Aufnahmen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufnahmen_1938–1954"><span id="Aufnahmen_1938.E2.80.931954"></span>Aufnahmen 1938–1954</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_Schellackplatten_von_Lester_Young" title="Liste der Schellackplatten von Lester Young">Liste der Schellackplatten von Lester Young</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Diskografie_(Auswahl)"><span id="Diskografie_.28Auswahl.29"></span>Diskografie (Auswahl)</h3></div>
<ul><li><a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a>: <i>The Original American Decca Recordings</i> (1937–1939), <a href="Decca_Records" title="Decca Records">Decca</a>/<a href="Music_Corporation_of_America" class="mw-redirect" title="Music Corporation of America">MCA</a>/<a href="GRP_Records" title="GRP Records">GRP</a></li>
<li><a href="Kansas_City_Six" title="Kansas City Six">Kansas City Six</a>: <i>The Kansas City Sessions</i> (1936–1938), <a href="Commodore_Records" title="Commodore Records">Commodore</a></li>
<li><a href="Billie_Holiday" title="Billie Holiday">Billie Holiday</a>: <i>The Quintessential Billie Holiday</i>, Vol. 3 (1936–37), Vol. 4 (1937), Vol. 5 (1937–38), Vol. 9 (1940–42), <a href="Columbia_Records" title="Columbia Records">Columbia</a></li>
<li><i><a href="The_Savory_Collection_1935%E2%80%931940" title="The Savory Collection 1935–1940">The Savory Collection 1935–1940</a></i> (<a href="Mosaic_Records" title="Mosaic Records">Mosaic Records</a>, Livemitschnitte des Basie-Orchesters aus den Jahren 1938–40)<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Nat_King_Cole" title="Nat King Cole">Nat King Cole</a>: <i>1941–1943</i>, Classics</li>
<li>Billie Holiday: <i>Lady In Autumn</i> (1946–59), <a href="The_Verve_Music_Group" title="The Verve Music Group">Verve</a></li>
<li>Lester Young: <i>The Complete Savoy Recordings</i> (<a href="Savoy_Records" title="Savoy Records">Savoy Records</a>, 1944–52)</li>
<li><i><a href="The_Complete_Aladdin_Recordings_of_Lester_Young" class="mw-redirect" title="The Complete Aladdin Recordings of Lester Young">The Complete Aladdin Recordings of Lester Young</a></i> (Oktober 1945 – Dezember 1947), <a href="Blue_Note_Records" title="Blue Note Records">Blue Note</a> Re-Issue Series</li>
<li><i><a href="Bird_and_Pres_-_The_'46_Concerts_Jazz_at_the_Philharmonic" class="mw-redirect" title="Bird and Pres - The '46 Concerts Jazz at the Philharmonic">Bird and Pres - The '46 Concerts Jazz at the Philharmonic</a></i> (Januar/April 1946)</li>
<li><i><a href="Jazz_At_The_Philharmonic" class="mw-redirect" title="Jazz At The Philharmonic">Jazz At The Philharmonic</a></i> (ab 1946), Clef/Verve<br>von <a href="Norman_Granz" title="Norman Granz">Norman Granz</a> produzierte Liveaufnahmen in wechselnder Besetzung.</li>
<li>Lester Young: <i>Prez’s Hat</i>, Vol. 1 – Vol. 5, (1938–1955), <a href="Philology_Records" title="Philology Records">Philology</a><br>Allein <i>Prez’s Hat</i>, Vol.1 enthält u.&nbsp;a. den einzigen Live-Mitschnitt aus dem legendären Pariser „Blue Note“ <i>(There Will Never Be Another You)</i> sowie eine Live-Aufnahme von <i>This Is Always / <a href="I_Cover_the_Waterfront" title="I Cover the Waterfront">I Cover the Waterfront</a></i> mit einer Piano-Einleitung von <a href="Hank_Jones" title="Hank Jones">Hank Jones</a>.</li>
<li>Lester Young: <i>The Complete Verve Studio Sessions</i> (1946–1958), Verve<br>Enthält die gesamten von Norman Granz auf <a href="Mercury_Records" title="Mercury Records">Mercury</a>, Clef, Norgran und Verve Records produzierten Aufnahmen.</li>
<li><i>Lester Young And The Piano Giants</i> (1946–1956), Verve<br>mit <a href="Sweets_Edison" title="Sweets Edison">Harry „Sweets“ Edison</a>, <a href="Roy_Eldridge" title="Roy Eldridge">Roy Eldridge</a>, <a href="Vic_Dickenson" title="Vic Dickenson">Vic Dickenson</a>, <a href="Nat_King_Cole" title="Nat King Cole">Nat King Cole</a>, <a href="Hank_Jones" title="Hank Jones">Hank Jones</a>, <a href="John_Lewis_(Pianist)" title="John Lewis (Pianist)">John Lewis</a>, <a href="Teddy_Wilson" title="Teddy Wilson">Teddy Wilson</a>, <a href="Freddie_Green" title="Freddie Green">Freddie Green</a>, <a href="Ray_Brown" title="Ray Brown">Ray Brown</a>, <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a>, <a href="Buddy_Rich" title="Buddy Rich">Buddy Rich</a></li>
<li><i>Lester Young Trio</i> (1943, 1946), Verve<br>mit <a href="Dexter_Gordon" title="Dexter Gordon">Dexter Gordon</a>, Harry „Sweets“ Edison, <a href="Red_Callender" title="Red Callender">Red Callender</a>, <a href="Buddy_Rich" title="Buddy Rich">Buddy Rich</a></li>
<li><i><a href="Boston_1950" title="Boston 1950">Boston 1950</a></i> (Uptown, ed. 2013)</li>
<li><i><a href="Lester_Young_with_the_Oscar_Peterson_Trio" title="Lester Young with the Oscar Peterson Trio">Lester Young with the Oscar Peterson Trio</a></i> (Norgran/Verve) (auch unter: <i>The President Plays With The Oscar Peterson Trio</i>, 1952 (Verve))<br>Musiker: Lester Young (ts), <a href="Oscar_Peterson" title="Oscar Peterson">Oscar Peterson</a> (p), <a href="Barney_Kessel" title="Barney Kessel">Barney Kessel</a> (g), <a href="Ray_Brown" title="Ray Brown">Ray Brown</a> (b), <a href="J._C._Heard" title="J. C. Heard">J. C. Heard</a> (dr)</li>
<li><i>Pres An Sweets</i> (1955), Verve, mit Harry „Sweets“ Edison, Oscar Peterson, <a href="Herb_Ellis" title="Herb Ellis">Herb Ellis</a>, Ray Brown, Buddy Rich</li>
<li><i>Pres and Teddy</i> (1956), Verve<br>mit <a href="Teddy_Wilson" title="Teddy Wilson">Teddy Wilson</a>, <a href="Gene_Ramey" title="Gene Ramey">Gene Ramey</a>, <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a></li>
<li><i>Lester Young in Washington, D.C.</i> (1956), <a href="Original_Jazz_Classics" title="Original Jazz Classics">OJC</a> mit <a href="Bill_Potts" title="Bill Potts">Bill Potts</a>, <a href="Norman_Williams" title="Norman Williams">Norman Williams</a>, Jim Lucht</li>
<li><i>Laughin’ to Keep from Cryin’</i> (Verve, 1958) mit Sweets Edison, Roy Eldridge, Hank Jones, Herb Ellis, <a href="George_Duvivier" title="George Duvivier">George Duvivier</a>, Mickey Sheene</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kompilationen_(Auswahl)"><span id="Kompilationen_.28Auswahl.29"></span>Kompilationen (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Classic <a href="Columbia_Records" title="Columbia Records">Columbia</a>, <a href="Okeh" class="mw-redirect" title="Okeh">Okeh</a> and <a href="Columbia_Records" title="Columbia Records">Columbia</a> Lester Young with <a href="Count_Basie" title="Count Basie">Count Basie</a> (1939–1940)</i>. <a href="Mosaic_Records" title="Mosaic Records">Mosaic</a>, 2008, 4 CDs<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – mit Carl Smith tp, <a href="Walter_Page" title="Walter Page">Walter Page</a>, <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a>, <a href="Jimmy_Rushing" title="Jimmy Rushing">Jimmy Rushing</a>, <a href="Buck_Clayton" title="Buck Clayton">Buck Clayton</a>, <a href="Shad_Collins" title="Shad Collins">Shad Collins</a>, <a href="Dan_Minor" title="Dan Minor">Dan Minor</a> tb, <a href="Freddie_Green" title="Freddie Green">Freddie Green</a>, <a href="Harry_Sweets_Edison" class="mw-redirect" title="Harry Sweets Edison">Harry Sweets Edison</a>, <a href="Ed_Lewis_(Musiker)" title="Ed Lewis (Musiker)">Ed Lewis</a>, <a href="Benny_Morton" title="Benny Morton">Benny Morton</a>, <a href="Dicky_Wells" title="Dicky Wells">Dicky Wells</a>, <a href="Earle_Warren" title="Earle Warren">Earle Warren</a>, <a href="Buddy_Tate" title="Buddy Tate">Buddy Tate</a>, <a href="Jack_Washington" title="Jack Washington">Jack Washington</a> bs, <a href="Helen_Humes" title="Helen Humes">Helen Humes</a>, <a href="Lee_Castle" title="Lee Castle">Lee Castle</a> tp, Glenn Hardman organ, <a href="Al_Killian" title="Al Killian">Al Killian</a>, <a href="Vic_Dickenson" title="Vic Dickenson">Vic Dickenson</a>, <a href="Tab_Smith" title="Tab Smith">Tab Smith</a>, <a href="Benny_Goodman" title="Benny Goodman">Benny Goodman</a>, <a href="Charlie_Christian" title="Charlie Christian">Charlie Christian</a></li>
<li><i>Classic 1936-1947 Count Basie and Lester Young Studio Sessions</i> (Mosaic, ed. 2016)<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film-_und_Fernsehaufnahmen">Film- und Fernsehaufnahmen</h3></div>
<p>Der 10-minütige Kurzfilm von Gjön Mili <i><a href="Jammin%E2%80%99_the_Blues" title="Jammin’ the Blues">Jammin’ the Blues</a></i> von 1944 (bei dem Norman Granz als Berater wirkte) zeigt Lester Young in einer Jam-Session mit <a href="Illinois_Jacquet" title="Illinois Jacquet">Illinois Jacquet</a>, <a href="Sweets_Edison" title="Sweets Edison">Sweets Edison</a>, <a href="Marie_Bryant" title="Marie Bryant">Marie Bryant</a>, <a href="Barney_Kessel" title="Barney Kessel">Barney Kessel</a>, <a href="Red_Callender" title="Red Callender">Red Callender</a>, <a href="Sid_Catlett" class="mw-redirect" title="Sid Catlett">Sid Catlett</a>, <a href="Jo_Jones" title="Jo Jones">Jo Jones</a>.
</p><p>1950 zeigten Granz und Mili den Musiker in <i><a href="Improvisation_(Film)" title="Improvisation (Film)">Improvisation</a></i>.
</p><p>Seine einzige Vokal-Aufnahme fand im Rahmen der <a href="Jazz_at_the_Philharmonic" title="Jazz at the Philharmonic">Jazz at the Philharmonic</a>-Konzerte am 28. November 1952 statt <i>(It takes two to Tango)</i>, wurde aber erst in den 1980ern veröffentlicht. Granz wollte ursprünglich, dass Young damit im Konzert auftrat. Young wollte sie aber nicht veröffentlicht wissen und ließ deshalb während der Aufnahme einige vulgäre Phrasen fallen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei dem Auftritt für die <a href="Columbia_Broadcasting_System" title="Columbia Broadcasting System">CBS</a>-TV-Reihe <i>The Sound Of Jazz</i> von <a href="Billie_Holiday" title="Billie Holiday">Billie Holiday</a> mit dem Stück <i><a href="Fine_and_Mellow" title="Fine and Mellow">Fine and Mellow</a></i> am 8. Dezember 1957 wird die Sängerin von Lester Young, <a href="Gerry_Mulligan" title="Gerry Mulligan">Gerry Mulligan</a>, <a href="Doc_Cheatham" title="Doc Cheatham">Doc Cheatham</a>, <a href="Ben_Webster" title="Ben Webster">Ben Webster</a>, <a href="Mal_Waldron" title="Mal Waldron">Mal Waldron</a> <a href="Milt_Hinton" class="mw-redirect" title="Milt Hinton">Milt Hinton</a>. <a href="Osie_Johnson" title="Osie Johnson">Osie Johnson</a> und <a href="Danny_Barker" title="Danny Barker">Danny Barker</a> begleitet. Beeindruckend ist der kurze Ausschnitt, als Lady Day während des Solos von Lester Young in sich hineinlächelt.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references" data-mw-group="Anm">
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Die stilistische Ähnlichkeit ist auf Aufnahmen wie <i>For No Reason At All In ’C’&nbsp;</i> von 1927, das Trumbauer zusammen mit <a href="Bix_Beiderbecke" title="Bix Beiderbecke">Bix Beiderbecke</a> [cn,p] und dem Gitarristen <a href="Eddie_Lang" title="Eddie Lang">Eddie Lang</a> aufgenommen hat, sehr gut zu hören.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Ausführlich dokumentiert auf den acht CDs der <i>Complete Lester Young Studio Sessions on Verve</i></span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Frank Büchmann-Møller: <i>You just fight for your life – the story of Lester Young</i>. New York, Praeger 1990</li>
<li>Frank Büchmann-Møller: <i>You got to be original, Man! The Music of Lester Young</i> (kommentierte Diskografie)</li>
<li><a href="Werner_Burkhardt" title="Werner Burkhardt">Werner Burkhardt</a>, Joachim Gerth: <i>Lester Young</i>, Pegasus Verlag, Wetzlar 1959</li>
<li>Douglas Henry Daniels: <i>Lester Leaps in: the life and times of Lester „Pres“ Young</i>. Beacon Press, Boston 1990</li>
<li>Luc Delannoy: <i>Pres – the Story of Lester Young</i>. University of Arkansas Press, 1993</li>
<li><a href="Arrigo_Polillo" title="Arrigo Polillo">Arrigo Polillo</a>: <i>Jazz</i>. Piper, München 1984, Kapitel „Lester Young“</li>
<li><a href="Lewis_Porter" title="Lewis Porter">Lewis Porter</a>: <i>Lester Young</i>. Twayne, 1985</li>
<li>Lewis Porter (Hrsg.): <i>The Lester Young Reader</i>. Smithsonian Press, Washington D.C. 1991</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Lester_Young?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Lester Young</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.arte.tv/de/kunst-musik/cd-tipps/Jahrhundertwerke/30_20Jahrhundertaufnahmen_20des_20Jazz/1320254.html">Lester Young: The Complete Aladdin Sessions (Vol. 1)</a>, <a href="ARTE" class="mw-redirect" title="ARTE">arte</a>, 8. September 2006, Reihe: „30 Jahrhundertaufnahmen des Jazz“, von <a href="G%C3%BCnther_Huesmann" title="Günther Huesmann">Günther Huesmann</a></li>
<li>Die <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.umkc.edu/orgs/kcjazz/jazznote/0bytes.htm">Jones-Smith Inc.</a> Aufnahmen von 1936</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pbs.org/jazz/biography/artist_id_young_lester.htm">Lester Young Bio aus der Ken Burns Reihe</a></li>
<li>Anderson: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111107113714/http://www.enotes.com/contemporary-musicians/young-lester-biography">Biografie.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. November 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110403032832/http://www.duke.edu/~mlc10/MUS140/Discography.htm">Diskografie.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 3. April 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Duke.edu</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.discogs.com/de/artist/Lester+Young">Lester Young</a> bei <a href="Discogs" title="Discogs">Discogs</a></li>
<li>Douglas Henry Daniels: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://mississippiencyclopedia.org/entries/lester-young/">Lester Young.</a></i> Eintrag bei <i>Mississippi Encyclopedia</i>, 11. Juli 2017, zuletzt aktualisiert am 24. Mai 2018.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.findagrave.com/memorial/4738">Lester Young</a> in der Datenbank <a href="Find_a_Grave" title="Find a Grave">Find a Grave</a><span style="display:none">Vorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Richard_Cook" title="Richard Cook">Richard Cook</a>, <a href="Brian_Morton" title="Brian Morton">Brian Morton</a>: <i><a href="The_Penguin_Guide_to_Jazz" title="The Penguin Guide to Jazz">The Penguin Guide to Jazz on CD</a>.</i> 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6, S. 1588.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Nat_Hentoff" title="Nat Hentoff">Nat Hentoff</a>, <a href="Nat_Shapiro" title="Nat Shapiro">Nat Shapiro</a>: <i>Jazz erzählt – Hear Me Talkin’ To Ya</i>. Nymphenburger Verlag, München 1959, S. 320</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonard Feather: Liner Notes zu <i>Lester Young – The Complete Aladdin Recordings</i> (Blue Note). Der Zwischenfall ereignete sich 1933 in Martinville, West Virginia, und war das Ende der <i>Original Blue Devils</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Nat_Hentoff" title="Nat Hentoff">Nat Hentoff</a>, <a href="Nat_Shapiro" title="Nat Shapiro">Nat Shapiro</a>: <i>Hear Me Talkin’ To Ya</i>. Penguin, 1959, S. 300. Übersetzt nach Hentoff, Shapiro</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Donald Clarke: <i>Billie Holiday. Wishing on the Moon. Eine Biographie</i>. Piper, München 1995, S. 156</span>
</li>
<li id="cite_note-Kunzler1324-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1324_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1324_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Martin_Kunzler" title="Martin Kunzler">Martin Kunzler</a>: <i>Jazz-Lexikon</i>. Rowohlt, Reinbek 1993, S. 1324</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Dave_Gelly" title="Dave Gelly">Dave Gelly</a>: Liner notes zu <i>The Complete Lester Young Studio Recordings</i>. Verve, 1999. So nahm Lester Young mit <a href="Nat_King_Cole" title="Nat King Cole">Nat King Cole</a> und <a href="Buddy_Rich" title="Buddy Rich">Buddy Rich</a> für Grantz <i><a href="I_Cover_the_Waterfront" title="I Cover the Waterfront">I Cover the Waterfront</a></i> im März oder April 1946 auf. Sie erschienen zusammen in den „Jubilee shows“ der <a href="American_Forces_Network" title="American Forces Network">Armed Forces Radio Service</a></span>
</li>
<li id="cite_note-Kunzler1325-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1325_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1325_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Martin Kunzler: <i>Jazz-Lexikon</i>. Rowohlt, Reinbek 1993, S. 1325</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 86</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 86. Dem Journalisten Postif gegenüber sagte er um diese Zeit, dass er bald sterben würde. <i>Jazz Hot</i>, April 1959, zitiert nach Polillo: <i>Jazz</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 84</span>
</li>
<li id="cite_note-Berendt85-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Berendt85_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Berendt85_14-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 85</span>
</li>
<li id="cite_note-Kunzler1321-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1321_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kunzler1321_15-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Martin Kunzler: <i>Jazz-Lexikon</i>. Rowohlt, Reinbek 1993, S. 1321</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Boris_Vian" title="Boris Vian">Boris Vian</a>: <i>Stolz und Vorurteile – Schriften, Glossen und Kritiken zum Jazz</i>. Hannibal, Wien 1990. Plattenkritik zu <i>Lover Come back To me / It’s Only a Paper Moon</i></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Nat_Hentoff" title="Nat Hentoff">Nat Hentoff</a>, <a href="Nat_Shapiro" title="Nat Shapiro">Nat Shapiro</a>: <i>Jazz erzählt – Hear Me Talkin’ To Ya</i>. Nymphenburger Verlag, München 1959, S. 323</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Nat_Hentoff" title="Nat Hentoff">Nat Hentoff</a>, <a href="Nat_Shapiro" title="Nat Shapiro">Nat Shapiro</a>: <i>Jazz erzählt – Hear Me Talkin’ To Ya</i>. Nymphenburger Verlag, München 1959, S. 324 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Donald Clarke: <i>Billie Holiday. Wishing on the Moon. Eine Biographie</i>. Piper, München 1995, S. 486. Milt Hinton zum TV-Auftritt Lester Youngs mit Billie Holiday am 8. Dezember 1957</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 83</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim-Ernst Berendt: <i>Das Jazzbuch</i>. Krüger, Frankfurt/Main 1976, S. 82</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mosaicrecords.com/product/the-savory-collection-1935-1940-6-cds/"><i>The Savory Collection 1935-1940 (Mosaic Records).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALester+Young&amp;rft.title=The+Savory+Collection+1935-1940+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.description=The+Savory+Collection+1935-1940+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mosaicrecords.com%2Fproduct%2Fthe-savory-collection-1935-1940-6-cds%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mosaicrecords.com/the-great-jazz-artists/lester-young/"><i>Classic Columbia, OKeh, and Vocalion Lester Young with Count Basie 1936-1940 (Mosaic Records).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALester+Young&amp;rft.title=Classic+Columbia%2C+OKeh%2C+and+Vocalion+Lester+Young+with+Count+Basie+1936-1940+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.description=Classic+Columbia%2C+OKeh%2C+and+Vocalion+Lester+Young+with+Count+Basie+1936-1940+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mosaicrecords.com%2Fthe-great-jazz-artists%2Flester-young%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mosaicrecords.com/the-great-jazz-artists/lester-young/"><i>Classic 1936-1947 Count Basie And Lester Young Studio Sessions (Mosaic Records).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALester+Young&amp;rft.title=Classic+1936-1947+Count+Basie+And+Lester+Young+Studio+Sessions+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.description=Classic+1936-1947+Count+Basie+And+Lester+Young+Studio+Sessions+%28Mosaic+Records%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.mosaicrecords.com%2Fthe-great-jazz-artists%2Flester-young%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Dave Gelly: <i>Being Prez – the Life and Music of Lester Young</i>. Equinox Publishing, Oxford University Press, 2007, ISBN 1-84553-058-6, S. 120</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Donald Clarke: <i>Billie Holiday. Wishing on the Moon. Eine Biographie</i>. Piper, München 1995, S. 486</span>
</li>
</ol>

<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118771620">118771620</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n81023212">n81023212</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00621673">00621673</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/46948203/">46948203</a></span> | </div>
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